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Einblasen im Neubau

Bei Neubauten sind bei entsprechender Planung optimale Rahmenbedingungen für eine Dämmung mit Warmcel gegeben. Die Zugangsmöglichkeiten sind vorhanden und die Dampfbremsfolien können frei eingebaut werden. Dabei ist zunächst zu klären, ob Warmcel feucht aufgesprüht oder trocken eingeblasen werden soll.

Neubauten haben in der Regel noch relativ hohe Bauteilfeuchten, so dass sich das trockene Einblasverfahren empfiehlt, um die Trocknung des Neubaus zu beschleunigen.

 

Vorgehensweise:

Trocken

    • Die Gefache werden vollständig beplankt

    • Querriegel und Durchdringungen sollten von außen gekennzeichnet werden

    • In jedes Gefache wird ein Loch im oberen Bereich gebohrt

    • Alle Hohlräume müssen zugänglich sein um ein komplettes Befüllen der Wand oder des Daches gewährleisten zu können

    • Der Schlauch wird bis ans untere Ende des Hohlraums eingeführt

    • Warmcel wird mit Luft eingeblasen und dabei verdichtet

    • Ein elektronischer Sensor überwacht den Einblasvorgang und meldet, wenn die gewünschte Einblasdichte erreicht ist

    • Der Schlauch wird etwas herausgezogen und es wird weiter verfüllt

    • Ist der komplette Hohlraum verfüllt wird die Öffnung wieder verschlossen und verklebt

    • Der Vorgang wird in den übrigen Hohlräumen wiederholt

Feucht

    • Warcmel wird bereits beim Aufspritzen befeuchtet, damit es an der Oberfläche des Gefaches haften bleibt

    • Die Gefache werden befüllt

    • Überstehende Warmcel-Dämmung wird mit einem Richtscheit o.ä. abgezogen

    • Danach kann die Beplankung der Wand/des Daches vorgenommen werden

Anwendungsbeispiele

Trockenes Einblasen in eine Wand
Ergebnis im Feuchtsprüh-Verfahren