Warmcel-Dämmung im Altbau
Eine Einblasdämmung mit Warmcel ist immer dann möglich, wenn geschlossene Hohlräume mit Dämmstoff verfüllt werden sollen.
Besonders in Altbauten, wo die innenliegenden Wände nicht mehr geöffnet werden können und eine Eröffnung von außen zu teuer ist, lohnt sich eine Einblasdämmung mit Warmcel.
Vorgehensweise:
Zunächst werden kleine Öffnungen in das zu verfüllende Bauwerk geschnitten.
Alle Hohlräume müssen erreichbar sein
Der Schlauch wird bis ans untere Ende des Hohlraums eingeführt
Warmcel wird mit Luft eingeblasen und dabei verdichtet
Wenn die Einbauverdichtung erreicht ist, wird der Schlauch etwas herausgezogen und es wird weiter verfüllt
Ist der komplette Hohlraum verfüllt wird die Öffnung wieder verschlossen und verklebt
Der Vorgang wird in den übrigen Hohlräumen wiederholt
Warmcel kann bei offenem Zugang auch feucht aufgespritzt werden
Einbau in Dachschrägen, Deckenböden und Wände möglich
Um eine Einblasdämmung mit Warmcel einbringen zu können, sind bauseits einige Voraussetzungen zu erfüllen:
Alle Hohlräume müssen gut erreichbar sein, Arbeits- und Sicherungsgerüste ermöglichen im Bedarfsfall den ungefährlichen Zugang
Der von uns benötigte LKW/PKW mit Anhänger kann in geringer Entfernung zur Baustelle abgestellt werden. Der Schlauch, durch den eingeblasen wird, ist maximal 100 m lang
Um ein sicheres Arbeiten zu gewährleisten sind aus dem Arbeitsbereich alle empfindlichen Geräte und Werkzeuge zu entfernen
Je nach verwendetem Gerät ist ein normaler 230 V-Anschluss, oder ein 400 V Drehstrom-Anschluss bauseits sicherzustellen
Eine Begehung der Baustelle ist vor dem innenseitigen Ausbau i.d.R. erforderlich
Um den Kontakt zwischen Dämmstoff und den Dachziegeln zu unterbinden ist in manchen Fällen der Einsatz von Dämmsäcken angezeigt.
Warmcel kann in Bereichen, die nicht begehbar bleiben müssen, auch offen aufgeblasen werden (z.B. nicht begehbarer Dachboden). Dieses Verfahren ist besonders effizient und preisgünstig.


